Notarkosten 2025: Was du wirklich zahlen musst und wie du sie senkst
Beim Immobilienkauf sind die Notarkosten, die gesetzlich festgelegten Gebühren für die Beglaubigung von Kaufverträgen und Grundbucheintragungen oft die größte unerwartete Ausgabe. Viele kaufen eine Wohnung oder ein Haus, rechnen mit den Finanzierungsbedingungen – und sind schockiert, wenn der Notar eine Rechnung von 5.000 Euro oder mehr vorlegt. Dabei sind diese Kosten nicht willkürlich: Sie folgen dem Gebührgesetz für Notare (GNotKG), einem bundesweit einheitlichen System, das sich an den Kaufpreis und die Art der Transaktion anpasst. In 2025 ändert sich daran nichts – aber viele unterschätzen, wie viel davon auf dich zukommt.
Du zahlst nicht nur für die Unterschrift. Die Notarkosten, bestehen aus einer Grundgebühr, einer Verwaltungsgebühr und den Kosten für die Eintragung ins Grundbuch. Bei einem Hauskauf für 400.000 Euro liegen sie bei etwa 3,5 % des Kaufpreises – das sind knapp 14.000 Euro. Davon geht der größte Teil an den Notar, ein kleiner Teil an den Gerichtsnotar für die Grundbucheintragung. Und nein, du kannst nicht einfach bei einem günstigeren Notar sparen: Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt. Aber du kannst Notarkosten reduzieren – durch geschickte Vertragsgestaltung. Wenn du beispielsweise einen Teil des Kaufpreises als Schenkung übertragst, sinkt der Grundbetrag für die Gebühren. Auch bei Erbschaften gibt es Freibeträge, die du nutzen kannst: Erbschaftssteuer, eine separate, aber oft verwirrende Abgabe, die nicht zum Notar, sondern zum Finanzamt geht, kann durch vorzeitige Schenkungen und die Nutzung von Freibeträgen deutlich gesenkt werden. Viele Leute verwechseln die beiden – aber sie sind unterschiedlich: Notarkosten sind für die Form, Erbschaftssteuer für den Inhalt.
Was viele nicht wissen: Du kannst die Kosten auch durch den Kaufzeitpunkt beeinflussen. Wenn du eine Immobilie im Herbst kaufst, sind die Grundbuchämter oft weniger ausgelastet – das kann die Bearbeitungszeit verkürzen und unerwartete Zusatzkosten vermeiden. Auch die Wahl des Notars spielt eine Rolle: Obwohl die Gebühren gleich sind, können einige Notare günstigere Dienstleistungen anbieten, wie digitale Aktenführung oder Kostenvoranschläge ohne Aufpreis. Frag nach. Einige Notare bieten auch Pakete an, bei denen du die Eintragung im Grundbuch als Zusatzservice mitkaufst – oft günstiger als später nachzuzahlen. Und denk daran: Die Kosten für die Grundbucheintragung fallen nur an, wenn du wirklich ein Eigentum erwerbst. Bei einer Erbengemeinschaft oder einem Mietkauf sind sie anders berechnet.
Im Jahr 2025 ist der Markt weiterhin angespannt – und mit ihm die Notarkosten. Aber du bist nicht machtlos. Mit klarem Wissen über die Struktur der Gebühren, der Trennung von Notarkosten und Erbschaftssteuer und ein paar strategischen Entscheidungen kannst du Tausende Euro sparen. Die folgenden Artikel zeigen dir, wie andere das gemacht haben – mit echten Zahlen, konkreten Fällen und ohne theoretisches Gerede. Du findest hier Lösungen für den Kauf einer Wohnung, die Übertragung eines Hauses an die Kinder und sogar, wie du bei einer Erbschaft die Notarkosten minimierst – alles aktuell für 2025.
- Dez, 6 2025
- 11 Kommentare
- Dieter Wangen
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