Immobilienkauf Kosten: Was wirklich beim Kauf einer Immobilie auf Sie zukommt
Beim Immobilienkauf, der Anschaffung einer Wohnung oder eines Hauses als Eigentum. Also known as Hauskauf, it ist nicht nur der Kaufpreis, der zählt – sondern die ganzen Nebenkosten, die oft doppelt so hoch sind wie erwartet. Viele denken, sie zahlen nur den Preis, den der Verkäufer nennt. Doch die Wahrheit ist: Der Kaufpreis ist nur der Anfang. Was danach kommt, ist ein Bündel aus Pflichten, Gebühren und unerwarteten Ausgaben, die ohne Vorbereitung Ihr Budget sprengen können.
Grunderwerbsteuer, eine Steuer, die jeder Käufer in Deutschland zahlen muss, sobald der Grundbesitz wechselt liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. In Berlin oder Hamburg bedeutet das bei einer 500.000 €-Immobilie schon 20.000 bis 32.000 € extra. Dann kommen die Notarkosten, die für die rechtliche Absicherung des Kaufvertrags anfallen – meist 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises. Und das ist noch nicht alles: Der Grundbucheintrag, die offizielle Eintragung Ihres Eigentums im Grundbuch kostet weitere 0,5 % bis 1 %. Zusammen addieren sich diese drei Posten oft zu 10 % bis 15 % des Kaufpreises – ohne dass Sie auch nur einen Nagel in die Wand geschlagen haben.
Und dann gibt’s noch die Finanzierungskosten. Wenn Sie ein Darlehen brauchen, zahlen Sie nicht nur Zinsen, sondern auch Bearbeitungsgebühren, Tilgungssatz und eventuell einen Dispo. Manche Banken verlangen sogar eine Risikolebensversicherung, die nicht immer notwendig ist. Wer hier nicht genau hinschaut, zahlt doppelt. Auch die Kosten für die Immobilienbewertung, die der Kreditgeber verlangt, fallen auf Sie. Und vergessen Sie nicht: Wer eine Immobilie kauft, muss auch mit den ersten Renovierungs- oder Reparaturkosten rechnen – oft noch vor der Einzugsparty.
Diese Kosten sind nicht optional. Sie sind gesetzlich festgelegt, und sie kommen immer – egal ob Sie eine Altbauwohnung, ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung kaufen. Wer sie nicht kennt, läuft Gefahr, sich zu überschätzen, den Kredit zu hoch zu kalkulieren oder später in der Zahlung zu scheitern. Die guten Nachrichten: Mit kluger Planung und einem realistischen Überblick über alle Posten können Sie diese Kosten einplanen, verhandeln und sogar teilweise reduzieren. In den folgenden Artikeln finden Sie detaillierte Anleitungen, wie Sie Grunderwerbsteuer sparen, Notarkosten vergleichen, Finanzierungsmodelle durchrechnen und Renovierungskosten vorab abschätzen. Hier geht es nicht um Theorie – sondern um Zahlen, die Sie in die Hand nehmen können, bevor Sie unterschreiben.
- Dez, 6 2025
- 11 Kommentare
- Dieter Wangen
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