Türen lackieren: So gelingt dir ein frischer Look in deinen eigenen vier Wänden
Türen sind oft kleine Hingucker in deinem Zuhause. Wenn sie nicht mehr so schön aussehen oder du einfach Lust auf Veränderung hast, hilft ein neuer Anstrich. Aber wie lackiert man Türen richtig und welche Farben sind geeignet? Darum geht’s hier.
Vorbereitung: Was du vor dem Lackieren wissen solltest
Bevor du mit dem Lackieren loslegst, musst du deine Tür gut vorbereiten. Alte Farbe oder Lackreste solltest du abschleifen, damit die neue Farbe besser hält. Danach entfernst du Staub und Fett – am besten mit einem fusselfreien Tuch und etwas Seifenwasser. Wenn deine Tür Risse oder Löcher hat, kannst du diese mit Spachtelmasse ausbessern. Denke auch an Schutzmaßnahmen: Raum gut lüften, Malerkrepp als Abdeckung für Türklinken und den Boden verwenden.
Welche Farbe passt für Türen am besten?
Es gibt unterschiedliche Farben für Türen: Auf Wasserbasis (Acryl) oder auf Lösungsmittelbasis (Öl). Acrylfarben trocknen schneller, sind geruchsarm und umweltfreundlicher, eignen sich besonders gut für den Innenbereich. Ölfarben bringen oft ein etwas robusteres Finish, das gut für Türen mit viel Belastung ist. Welcher Farbton? Weiß bleibt ein Klassiker und sorgt für Helligkeit. Doch auch kräftige Farben wie Blau, Grün oder sogar Schwarz setzen tolle Akzente und machen deinen Raum stylischer. Wichtig: Die Farbe sollte zum Rest deiner Einrichtung passen und die Tür nicht erdrücken.
Kann man normale Wandfarbe nehmen? Das geht, ist aber nicht die beste Idee. Wandfarbe ist meist weniger widerstandsfähig und hält häufigeren Kontakt mit Händen und Schlüsseln nicht gut aus. Spezielle Tür- und Möbel-Lacke sind hier langlebiger und lassen sich besser reinigen.
Tipp: Wenn du eine glatte Oberfläche möchtest, wähle eine seidenmatte oder glänzende Lackierung. Für einen etwas weniger glänzenden Look eignen sich matte Lacke.
Selbermachen oder Profi? Was du beim Lackieren beachten solltest
Wenn du dich fürs DIY entscheidest, nimm dir Zeit. Mehrere dünne Schichten Lack sind besser als eine dicke. So bekommst du ein gleichmäßiges und haltbares Ergebnis ohne Tropfen oder Läufer. Mit einem guten Pinsel oder einer Schaumstoffrolle arbeitest du besser als mit normalen Farbrollen. Zwischen den Anstrichen sanft mit Schleifpapier leicht anschleifen – das sorgt für mehr Haftung.
Glastüren oder Türen mit Details brauchen besondere Vorsicht: Nutze feine Pinsel und achte darauf, keine Farbe in die Fugen oder Glasspalt zu bekommen.
Zum Schluss gilt: Lass den Lack genug trocknen, bevor du die Tür wieder einhängst oder benutzt. Sonst ruinierst du dir das schöne Ergebnis ganz schnell.
Fazit? Türen lackieren ist ein einfacher Weg, schnell neuen Schwung in dein Zuhause zu bringen. Mit der richtigen Vorbereitung, Farbe und Technik kannst du das super selbst erledigen – und sparst Geld gegenüber dem Profi.

- Feb, 5 2025
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- Lukas Friedrich
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