Schallschutz: Wie Sie Lärm in Ihrem Zuhause effektiv reduzieren
Störender Lärm von draußen oder aus dem Nachbarzimmer kann das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Wer kennt das nicht? Man möchte einfach entspannen oder konzentriert arbeiten, doch laute Geräusche dringen durch Wände und Türen. Schallschutz ist daher ein wichtiger Faktor für gut nutzbare Wohn- und Arbeitsräume.
Gleich vorneweg: Es gibt nicht die eine Patentlösung, weil Häuser unterschiedlich gebaut sind und es verschiedenste Lärmquellen gibt. Aber mit ein paar gezielten Maßnahmen lässt sich schon viel erreichen.
Wände und Decken besser dämmen
Ein einfacher Weg, um Schall abzuhalten, ist die Dämmung von Wänden und Decken. Spezielle Materialien wie Mineralwolle oder Schallschutzplatten sorgen dafür, dass Schallwellen nicht so leicht durchdringen. Vor allem in Altbauten merkt man oft, wie dünn die Wände sind – hier lohnt sich eine Nachrüstung. Eine zusätzliche Gipskartonplatte mit Dämmung dazwischen kann eine erstaunliche Wirkung haben.
Bei Decken gibt es auch Varianten mit abgehängten Decken oder speziellen Schallschutzputzen. So wird der Geräuschpegel von oben minimiert, etwa wenn es Geräusche von der Wohnung über einem sind.
Tür- und Fenstereinbau nicht vernachlässigen
Türen und Fenster sind oft die Schwachstellen beim Schallschutz. Schwere Türen mit guter Dichtung und eine passende Türzarge schließen besser ab als einfache Modelle. Gerade Brandschutztüren (T30 Türen) sind in vielen Fällen zugleich schalldämmend gebaut. Aber auch Innenraumtüren können mit Dichtungen verbessert werden.
Fenster mit Doppel- oder Dreifachverglasung bieten viel besseren Schallschutz als einfache Scheiben. Außerdem wichtig: Fensterrahmen und -dichtungen müssen dicht sein, damit kein Zug oder Außengeräusche eindringen. Wer mal kurz testet, kann das schnell erkennen.
Viele unterschätzen auch den Einfluss von einfachen Dingen wie Dichtungen, Türbodendichtungen oder speziellen Gummilippen, die Lücken schließen, durch die Schall dringen kann.
Zu guter Letzt: Teppiche, Vorhänge und Möbel wirken ebenfalls schallschluckend. Ein dichter Teppich dämpft Trittschall, dicke Vorhänge reduzieren Außengeräusche und auch das Platzieren von Regalen oder Polstermöbeln an Wänden kann helfen, Schall zu reduzieren.
Wenn Sie also ruhiger wohnen möchten, sollten Sie genau hinschauen, wo der Lärm herkommt und gezielt ansetzen. Nicht jede Maßnahme ist teuer oder aufwendig, oft kann man schon mit simplen Tricks und den richtigen Produkten viel bewirken.

- Jun, 13 2024
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- Lukas Friedrich
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